Abstand halten – Hände waschen – Infos holen

Abstand halten – Hände waschen – Infos holen

16. März, 2020

Herr Dr. Schulz im Interview zum Thema Coronavirus

Bereitet Ihnen das Coronavirus Sorge?

Mir persönlich wenig. Da das Virus nur für Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder mit Vorerkrankungen gefährlich zu sein scheint, mache ich mir um meine Person wenig Sorgen; ich fühle mich fit. Die derzeitige Situation in meiner Umgebung bereitet mir allerdings Sorgen.

Was genau meinen Sie damit?

Zum Beispiel, dass uninformierte Menschen Atemschutzmasken aufkaufen. Atemschutzmasken helfen nach den Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) nur infizierten Menschen, Andere nicht zu infizieren. Bei nicht infizierten Menschen führen die üblichen Fehlanwendungen meistens zu einer Erhöhung der Gefährdung.
Meine Sorge resultiert aus der Tatsache, dass unsere Mitarbeiter, die an einem staubigen Arbeitsplatz tätig sind, die Atemschutzmasken tatsächlich benötigen und später keine Masken mehr zur Verfügung haben.
Oder auch, dass Desinfektionsmittel und die Rohstoffe zur Herstellung derselben nicht mehr verfügbar sind. Ich fürchte, dass die Schäden durch Fehlanwendungen der Desinfektionsmittel größer sein werden als der Gewinn, dass tatsächliche Gefahren abgewendet werden. Desinfektionsmittel wirken nur da, wo sich tatsächliche Viren befinden – sie wirken nicht prophylaktisch.

Was sollte also Ihrer Meinung nach unternommen werden?

Es sollte den Empfehlungen des RKI gefolgt werden: reduzierter Körperkontakt und Sicherheitsabstand zu anderen Menschen, regelmäßiges und richtiges Händewaschen mit warmem Wasser und Seife sowie Kontrolle des eigenen Gesundheitszustandes. Wenn Symptome wie Fieber, Husten und Erkältungsbeschwerden gleichzeitig auftreten oder Unsicherheiten bezüglich einer möglichen Infektion bestehen, dann sollte telefonisch oder per Internet das Gesundheitsamt kontaktiert werden.

Robert Koch Institut: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

 

Teamtalk bei Schulz & Sohn

Teamtalk bei Schulz & Sohn

9. März, 2020

Ein Gespräch mit Henning Zugehoehr, unserem Azubi zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, 1. Lehrjahr. Über seinen Lebenstraum, seine Erwartungen an Teamarbeit und seine Haltung zu Motivation.

Schulz & Sohn ist ein sportliches Unternehmen, nimmt am Düsseldorfer Rheinmarathon teil, rudert für den guten Zweck und unterstützt diverse Sportvereine. Welchen Sport üben Sie regelmäßig aus oder welche Sportart würden Sie gerne mal ausprobieren?
Welcher ist Ihr Lieblingssport?

Ich mache ungefähr dreimal pro Woche Sport – Meistens Ausdauertraining. Ich gehe joggen und anschließend mache ich ein Home Workout. Hierbei versuche ich mit zwei Hanteln den ganzen Körper zu trainieren. Mein Lieblingssport ist Klettern.
Klettern – Auch in den Bergen?

In den Bergen noch nie, aber das ist mein Traum. Ich bin schon oft in der Halle geklettert – in Düsseldorf gibt es ja ganz große Hallen für Sportler. Das hat mir echt Spaß gemacht.

Welches ist das größte Vorurteil gegenüber der Chemie Branche?

Durch den Chemie-Unterricht in der Schule wird ein typisches Bild der Chemie Branche vermittelt. Alle laufen in Laborkitteln herum und sind ständig mit Experimenten beschäftigt.
Um in einem Chemieunternehmen zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig Chemie studiert haben, es sei denn man geht ins Labor oder in die Entwicklung. Bei Schulz & Sohn werden viele chemische Erzeugnisse ins Ausland exportiert. Die Abwicklung des Exports findet in der Abteilung Vertrieb statt. Hier habe ich am 01.09.2019 meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann begonnen.

Was brauchen Sie unbedingt am Arbeitsplatz?

Ich bin ein Mensch, der einen strukturierten Arbeitstag braucht. Ich lege großen Wert auf ein verlässliches und gut organisiertes Team, in dem auch alle motiviert sind. Manchmal gibt es Differenzen, aber die Hauptsache ist, dass alle im Team mitspielen und Teamplayer sind. Wichtig ist, dass ich einen Ansprechpartner habe, zu dem ich direkt hingehen kann und bei dem ich jederzeit Hilfe bekommen kann. Der Spaß am Arbeitsplatz darf dabei auch nicht zu kurz kommen.

Wie sieht ihr Lunchpaket aus?

(lacht) Abends bereite ich immer meine Brote für den nächsten Tag vor. Ich versuche darauf zu achten, dass ich eine Mischung aus Gesundem und etwas Süßem mitnehme.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Ich gehe sehr gerne Wandern, vor allem am Wochenende. Oft treffe ich mich mit meinem besten Freund und wir wandern zum Beispiel von Hösel nach Essen – einfach, um den Kopf freizubekommen. Dabei kann man über einige Sachen nachdenken, Geschehnisse reflektieren und man kann Lösungen oder ganz neue Ideen finden. Abends zu wandern, macht mir besonders Spaß. Man kann so viel und so laut lachen, wie man möchte und keiner hört einen. Was gibt es Besseres? Oder dazu noch Musik hören. Ich finde, das ist etwas ganz Besonderes, weil das heutzutage wenige Leute machen.

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Den Interviewten standen Fragen aus unterschiedlichen Themengebieten wie Kultur, Chemie, Arbeitswelt oder Sport zur Verfügung. Sie durften sich 5 Themen nach ihrem Gusto aussuchen.

Lust auf eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in einem innovativen Chemieunternehmen?! Dann bewirb Dich jetzt hier:

Schulz & Sohn GmbH Chemie-Erzeugnisse
Frau Simone Simon
Höherweg 327
40231 Düsseldorf
Tel: 0211/8822800
E-Mail: bewerbung@schulzchemie.com

Kronjuwelen-Dienstjubiläum

Kronjuwelen-Dienstjubiläum

5. Februar, 2020

Wir gratulieren unserem Senior Klaus Dieter Schulz herzlich zu seinem 75sten Dienstjubiläum!

Ein Rückblick in die Anfänge seiner Karriere vor 75 Jahren:
In einer schwierigen Zeit startete Klaus Dieter Schulz am 1. Januar 1945 eine kaufmännische Lehre als Drogist im Geschäft seiner Eltern, die die Kolonialwarenhandlung einige Jahre zuvor in eine Drogerie umgewandelt hatten.

Das Sortiment im damaligen Einzelhandel bestand aus einem Drittel Lebensmittel (z. B. eingelegte Heringe, Nährmittel) und zu zwei Dritteln aus sogenannten Materialwaren („…Waren, welche sowohl zur Arznei, als auch wegen des guten Geschmacks und Geruchs zur Speise, ebenso zum Räuchern und Färben benötigt wurden”). Bald kam noch eine Spezialabteilung zur Säuglingspflege und -ernährung dazu.

Da sein Vater Paul besonders an Fotografie interessiert war, entstand weiterhin eine eigene Fotoabteilung samt Dunkelkammer mit Ausbildungsbetrieb. Einer der damaligen Lehrlinge führt heute noch ein renommiertes Düsseldorfer Fotofachgeschäft.

Vor 75 Jahren bestand die Belegschaft der Vitalis Drogerie genau aus drei Personen: Dr. Paul Schulz (Chef), eine Lebensmittelverkäuferin und Drogisten-Lehrling Klaus Dieter Schulz.
Letzterer bestand nach erfolgreicher Ausbildung seine Drogistenprüfung (inklusive Giftprüfung!) als einer der wenigen Lehrlinge mit der Bestnote. Seitdem wirkte er ständig an der Entwicklung des Unternehmens mit, bis er 1966 die Leitung der mittlerweile gegründeten Firma Dr. Schulz & Sohn übernahm.

Mehr zur Historie von Schulz & Sohn erfahren Sie hier.

Ganz im Sinne des chinesischen Sprichworts „Ein Geschäft zu eröffnen, ist leicht. Schwer ist, es geöffnet zu halten” ziehen wir den Hut vor dem Schaffenswerk und der Lebensleistung des Seniors. Gratulation!

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